Dienstag, 21. März 2017

off-topic: Welttag der Poesie. Zukunft braucht Herkunft

Heute ist internationaler Welttag der Poesie. Dieser Gedenktag wurde im Jahr 2000 von der UNESCO ins Leben gerufen und seitdem jährlich am 21. März gefeiert. Seine Aufgabe ist es, „an die Vielfalt des Kulturguts Sprache und an die Bedeutung mündlicher Traditionen erinnern“.
Passend dazu habe ich vor ein paar Tagen auf dem Flohmarkt ein altes Buch entdeckt, welches sich im Nachhinein als Glücksgriff erwiesen hat. Das Buch stammt aus dem Jahr 1912, also aus einer Zeit in der Goethe und Schiller als "Dichter der Neuzeit" angepriesen werden. 

Man sagt, die Feder sei stärker als das Schwert. Wenn ich mir ansehe, welche Hassbotschaften in Social Media Netzwerken sowohl von Privatpersonen als auch von Personen des öffentlichen Lebens veröffentlicht werden, verstehe ich, was damit gemeint ist. Hassbotschaften und Gewaltaufrufe hat es immer schon gegeben, auch das Verbreiten von Gerüchten und "alternativen Wahrheiten" hat es vermutlich immer schon gegeben. Mit dem Internet erlebt die Verbreitung solcher Botschaften allerdings eine völlig neue Dimension. Leider erreicht die manipulative Kraft des Wortes durch das Medium Internet ebenfalls völlig neue Dimensionen und ich habe die Befürchtung, dass die Mehrheit von uns nicht einmal im Ansatz darauf vorbereitet ist. 

Was solche alternativen Wahrheiten und manipulierte Veröffentlichungen anrichten können, das mussten wir besonders zu Beginn des letzten Jahrhunderts mit zwei Weltkriegen auf schreckliche Art und Weise erfahren. Es scheint allerdings, dass die Schriftstücke dieser Zeit, seien es Zeitungsberichte, Tagebücher oder aber auch Gedichte und Geschichten immer mehr verstummen und ignoriert werden. Ich halte das für den falschen Weg: Nur wenn wir die Vergangenheit verstanden haben können wir die Gegenwart verändern und dadurch die Zukunft gestalten. Es wäre dafür sicherlich schon hilfreich, wenn man in der Schule anfängt, Originaltexte und Primärsquellen aus den verschiedenen Epochen der Geschichte zu bearbeiten und keine abgetippten und zusammengeschnittenen Auszüge. Dafür müsste man sich allerdings auch mit der Schrift auseinandersetzen.

Gerade in Deutschland hat sich die Schrift in den letzten 100 Jahren erheblich verändert. Alleine um die Texte von Damals unbearbeitet lesen zu können bin ich der Meinung, dass man durchaus auch in der Schule alte Schriften behandeln sollte. Mal ganz ehrlich: Ich habe im Deutschunterricht gelernt, wie sich ein Jambus von einem Anapäst unterscheidet und dass ein Alexandriner ein sechshebiger, jambischer Reimvers ist. Die Briefe meiner Urgroßeltern musste ich allerdings selbst entziffern. Deshalb rufe ich hiermit auf, setzt euch mit eurer Vergangenheit auseinander! 

Ich möchte einen kleinen Beitrag dazu beitragen und habe deshalb, passend zum heutigen Tag,  ein altes Gedicht aus dem oben genannten Buch abgelichtet. Ich bin mal gespannt, wer von euch diesen Text lesen und entziffern kann. Eure Vorschläge könnt ihr mir gerne als Kommentar da lassen. Die Auflösung gibt es in einem der nächsten Posts.

Euer Sebastian

Donnerstag, 16. März 2017

da fehlt doch was...

Manche Informationen sind nicht sehr hilfreich, zumindest wenn die Hälfte fehlt. Auch die unteren drei Zeilen irritieren so ganz ohne Hyperlinks ein wenig.


Donnerstag, 9. März 2017

Nicht sehr nice...

Ich bin mir bei diesem Post nicht sicher, ob man ihn wirklich als fehlerhaft einstufen darf. Je nach Branche ist man als Unternehmen sicherlich häufig in Versuchung, die Sprache der Jugendlichen anzunehmen um eine möglichst junge Zielgruppe anzusprechen. Mir persönlich stellen sich allerdings die Nackenhaare auf, wenn ich mit einer solchen Werbebotschaft konfrontiert werde. 
Wie seht ihr das? Sind solche Werbebotschaften "voll nice" oder eher "der letzte Sch..."?


Mittwoch, 8. März 2017

Moment mal...

Es ist schon ein Ärgernis. Da verwendet man tatsächlich mal den richtigen Artikel (ja, es heißt tatsächlich DAS Drehmoment und nicht DER Drehmoment) und dann kommt der Fehlerteufel und hat doch wieder etwas zu kritisieren. Sowohl in der Einzahl als auch in der Mehrzahl ist "Schraube" natürlich feminin. Schade eigentlich, aber es gibt dennoch einen Gummipunkt für "das Drehmoment".